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Wirtschaftslunch

Buchungsplattformen sind Segen und Fluch zugleich. Fast 30% der Hotelbuchungen werden heute in der Schweiz über die Plattformen abgewickelt, wobei Booking.com mit 70% relativen Marktanteil klar dominiert. Der Vertrag, der zwischen dem Hotelier und Booking.com einvernehmlich unterzeichnet wird, regelt die Zusammenarbeit der Parteien. Daraus könnte man schliessen, dass es sich bei diesem Vertrag um eine gegenseitige einvernehmliche Willensäusserung handelt, wie bei jedem anderen Vertrag. Auf Grund der Marktmacht von Booking.com ist man vermehrt der Ansicht, dass diese Verträge missbräuchlich sein könnten. Politische Vorstösse verlangen bereits Massnahmen vom Gesetzgeber, um die Verträge, nach ihrer Ansicht, weniger einseitig zu Gunsten der marktmächtigen Booking.com zu gestalten.
 
Dr. Roland Schegg, Professor am Institut für Tourismus, HES-SO Wallis, der im Bereich der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und dem online-Vertrieb forscht, informierte am Wirtschaftslunch der Sektion Interlaken-Oberhasli aus erster Hand über dieses komplexe, topaktuelle Thema.

Bericht in der Jungfrau-Zeitung vom 1. September 2017: Abhängigkeit von Buchungsplattformen steigt

Bericht im Berner Oberländer vom 2. September 2017: "Spannende Webseite ist unabdingbar"

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