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HIV-Abend 2016: Abtauchen in die 1960er Jahre

Vor Jahresfrist sprach der Präsident, Bernhard Emch, an der Hauptversammlung zum Thema Veränderung und hat versucht aufzuzeigen, wie wichtig es ist, "mit der Zeit zu gehen". Stillstand ist Rückschritt! Der Fokus g... mehr »

Vor Jahresfrist sprach der Präsident, Bernhard Emch, an der Hauptversammlung zum Thema Veränderung und hat versucht aufzuzeigen, wie wichtig es ist, "mit der Zeit zu gehen". Stillstand ist Rückschritt! Der Fokus galt dem gesellschaftlichen Wandel über verschiedene Generationen - heute geprägt durch die Generation Y. Unser Leben ist prinzipiell geprägt von stetigem Wandel, und das nicht nur auf gesellschaftlicher, sondern genauso auch auf persönlicher, technologischer oder wirtschaftlicher Ebene.

Aus diesem Grunde hat sich die Sektion Bern an ihrer 156. Hauptversammlung einer anderen Seite dieser Veränderung gewidmet, nämlich der wirtschaftlichen und städtebaulichen. Oder konkreter: Die Veränderung der Wirtschaft in der Stadt und Region Bern in den letzten 50 Jahren - als Folge des technologischen Wandels, aber leider auch als Folge von nicht immer wirtschaftsfreundlichen Rah­menbedingungen.

Der HIV-Abend stand einerseits „im Zeichen der 1960er Jahre“, aber auch im Licht der Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert.

Anscheinend sei ein Blick in die Vergangenheit immer etwas sehr Verlockendes – traute sich der Präsident wage zu behaupten. Erst recht dann, wenn man sich bewusst sei, dass sich in den vergangenen Jahren auch sehr viel verändert habe.

Damals – 1960 – war Bern ein wichtiger Industriestandort, es wurden Maschinen, Textilien, Schokolade und vieles mehr in der Bundesstadt produziert. Man denke nur an die grossen Namen wie beispielsweise Von Roll, Wifag oder Tobler, so Bernhard Emch. Eine derart vielfältige Wirtschaft mit grossen Produktionsstandorten bot natürlich auch Perspektiven für die Menschen. Es erstaunt deshalb kaum, dass Bern zu Beginn der 60er einen absoluten Einwohner-Rekord verzeichnete. Damals zählte die Stadt etwas über 165'000 Bewohner (zum Vergleich, im September 2015 waren es rund 140‘000 Einwohner).

Ein Blick zurück sei also nichts Schlechtes, es heisse nicht, dass die Gesellschaft den Fortschritt nicht fördere oder gar bremsen möchte. Aber vielleicht könne man aus einem gezielten Rückblick auch Lehren ziehen, welche die Zukunft positiv zu verändern vermöge, sagte der Präsident.

Im Rahmen des Films „Bern – die Stadt im Herzen Europas“ und des Referats des Gastes, Dr. Christophe von Werdt, welches die Stadtentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert beleuchtete, durften die Teilnehmenden viel Interessantes über die grosse Vergangenheit der Stadt erfahren. Dass deren Zukunft ebenso grossartig werden könne, davon ist der Präsident überzeugt. Aber dafür braucht es eine starke Wirtschaft und klare politische Bekenntnisse.

Zitat:

"Wir müssen „Sorg häbe zu Bärn“ – zur Stadt und Region – und gemeinsam schrittweise daran arbeiten, dass die Hauptstadt der Schweiz auch wieder ein überdurchschnittlich attraktiver Wirtschaftsstandort, Wohnort und Lebensmittelpunkt für ihre Menschen sein kann."

 

Die Unterlagen zum Referat finden Sie unter folgendem Link

Foliensatz

 

Rückblick und Ausblick auch bei den ordentlichen Traktanden

Es standen Wahlen auf dem Programm. Die zwei Vertreter der Sektion Bern im kantonalen Vorstand, Mathias Tromp und Reto Hartmann, haben ihr Amt zur Verfügung gestellt. Mathias Tromp hatte seit 2000, Reto Hartmann seit 2001 Einsitz. Mit grossem Applaus wurden die beiden Herren verabschiedet. Als Nachfolger gewählt wurden die Vorstandsmitglieder Nicolas Mühlemann, Haco AG Gümligen, und Philippe Rosat, Rosat & Cie Rechtsanwälte Bern. Ebenso wurden der Vorstand sowie die Revisoren in globo für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Der Einsatz, gemeinsam als Verband etwas zu erreichen, lohnt sich. Bereits der deutsche Franziskanermönch Peter Amendent sagte nämlich „Wer die Wurzeln kennt, weiß um die Kraft der Zweige.“

Sekretariat Sektion Bern
Handels- und Industrieverein des Kantons Bern
Sektion Bern
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Fax 031 388 87 88
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