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HIV-Abend 2015: Millennials – Eine missverstandene Generation verstehen

Am 16. März 2015 fand im Berner Kursaal die Hauptversammlung der Sektion Bern – der traditionelle HIV-Abend – statt. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie sich die Gesellschaft und der Arbeitsmarkt in den näc... mehr »

Am 16. März 2015 fand im Berner Kursaal die Hauptversammlung der Sektion Bern – der traditionelle HIV-Abend – statt. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie sich die Gesellschaft und der Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren verändern werden.

Denn Veränderungen sind an der Tagesordnung. Alles verändert sich und wir können diese Entwicklung auch nicht stoppen. Oder wie Sektionspräsident Bernhard Emch den englischen Naturforscher Charles Darwin zitierte: „Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel“. So gelte es sich vorzubereiten, zu antizipieren und zu versuchen, anstehende Veränderungen mitzugestalten und mit möglichst grosser Flexibilität dazu beizutragen, auch unter den sich stetig wandelnden Rahmenbedingungen wettbewerbsfähig zu bleiben.

Eine erste Veränderung wurde bereits im statutarischen Teil der Versammlung kommuniziert. Die Mitglieder der HIV-Sektion Bern wählten nämlich Philippe Rosat, Berner Rechtsanwalt und Inhaber von Rosat Rechtsanwälte, als neuen Vizepräsidenten in den Sektionsvorstand (vgl. die entsprechende Medienmitteilung).

Anschliessend erläuterte der eingeladene Gastreferent Jacob Andelius, Country Manager Switzerland von Universum, welche Auswirkungen die gesellschaftliche Entwicklung und der Eintritt der sogenannten Millennials oder Generation Y in den Arbeitsmarkt auf die Unternehmen haben wird. Auch hier müsse man sich auf Veränderungen und einen Wertewandel einstellen. Denn für die neue Mitarbeitergeneration, also die Gruppe der zwischen 1984 und 1996 Geborenen, ist die Work-Life-Balance wichtiger als Geld und Status. Keinen Job zu haben, ist ihnen lieber als ein Job, den sie hassen. Dennoch sind sie ehrgeizig und glauben daran, ihre Karriere selbst gestalten zu können. Dies sind Kernaussagen aus der bislang größten unabhängigen Studie über Millennials, für die das Employer-Branding-Beratungsunternehmen Universum, das INSEAD Emerging Markets Institute (EMI) und die HEAD Foundation weltweit mehr als 16 000 Studierende und junge Berufstätige befragten. „Die Unternehmen, die auf die Bedürfnisse der Millennials eingehen, werden vorn liegen, wenn es darum geht, sie für sich zu interessieren, sie einzustellen und im Unternehmen zu halten“, so Andelius.

 

Die Unterlagen zum Referat finden Sie unter folgenden Links:

Sekretariat Sektion Bern
Handels- und Industrieverein des Kantons Bern
Sektion Bern
Frau Sue Jaggi
Kramgasse 2
Postfach
3001 Bern
 
Tel. 031 388 87 87
Fax 031 388 87 88
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